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On-Premise KI

On-Premise KI, privat im eigenen Haus

KI-Modelle laufen auf deiner eigenen Infrastruktur statt beim Cloud-Anbieter. Daten bleiben im Netzwerk, Kosten bleiben planbar, die Kontrolle bleibt bei dir.

Läuft lokal · Daten bleiben im Haus · Made in Germany

Was bedeutet On-Premise KI?

On-Premise KI bedeutet, dass KI-Modelle auf eigener Infrastruktur im Unternehmen laufen statt beim Cloud-Anbieter. Ein Rechner in deinem Haus führt die Sprachmodelle aus, dein Team greift über das Firmennetzwerk darauf zu, und keine Anfrage verlässt das Gebäude. Der Gegenentwurf ist Cloud-KI, bei der jede Anfrage an einen fremden Anbieter geht.

Darunter findest du die Fragen, die Unternehmen zu On-Premise KI am häufigsten stellen. Die Kurzfassung: On-Premise ist heute keine Rechenzentrums-Übung mehr, sondern läuft auf kompakter Hardware für den Schreibtisch. Das System dafür ist Arasul, eine Entwicklungsumgebung für private, lokale KI auf eigener NVIDIA-Hardware.

01Auf einen Blick

Cloud-KI gegen On-Premise KI

Dieselben Aufgaben, zwei sehr verschiedene Antworten auf die Fragen nach Daten, Kosten und Kontrolle.

Aspekt
Cloud-KI
On-Premise KI (Arasul)
Datenfluss
Jede Anfrage geht samt Inhalt an einen Anbieter, oft außerhalb der EU
Alles bleibt im eigenen Netzwerk, kein Dritter liest mit
DSGVO
AVV, Rechtsgrundlage und Drittland-Prüfung nötig
Kein externer Empfänger, die kritischsten Fragen entfallen
Kosten
Abo pro Nutzer plus Gebühren pro Token, dauerhaft
Einmal Hardware plus Lizenz, danach im Wesentlichen Strom
Latenz und Offline-Betrieb
Abhängig von Internet und Auslastung des Anbieters
Konstant, läuft auch ohne Internetverbindung
Kontrolle
Modelle, Preise und Limits bestimmt der Anbieter
Du wählst die Modelle, die Umgebung gehört dir

Wie On-Premise KI in der Praxis aussieht

Die meisten Unternehmen starten mit einem einzelnen Gerät im Büro: einem eigenen KI-Server, auf dem Modelle und Agenten für das ganze Team laufen. Was so ein Server kostet, welche Hardware passt und wie die Einrichtung abläuft, steht auf der Seite zum eigenen KI-Server. Den ausführlichen Vergleich beider Welten mit konkreten 3-Jahres-Zahlen findest du im Beitrag lokale KI gegen Cloud-KI.

Bei der Modellwahl bist du on-premise nicht festgelegt: Offene Modelle wie Qwen, Mistral und gpt-oss lassen sich jederzeit gegeneinander tauschen. Welches Modell für welche Aufgabe taugt, zeigt der Vergleich offener Sprachmodelle.

Was bedeutet On-Premise KI?

On-Premise KI bedeutet, dass KI-Modelle auf deiner eigenen Infrastruktur laufen statt auf den Servern eines Cloud-Anbieters. On-Premise heißt wörtlich: in den eigenen Räumen. Ein Rechner in deinem Unternehmen führt die Sprachmodelle aus, dein Team greift darauf über das Firmennetzwerk zu, und jede Anfrage wird im Haus beantwortet. Der Gegenentwurf ist Cloud-KI wie ChatGPT oder Copilot, bei der jede Anfrage samt Inhalt an einen Anbieter geht, oft mit Servern außerhalb der EU. Technisch braucht On-Premise KI heute kein Rechenzentrum mehr: Ein kompaktes Gerät wie die NVIDIA DGX Spark passt auf den Schreibtisch, kommt mit einer normalen Steckdose aus und trägt ein Team von drei bis zehn gleichzeitigen Nutzern.

Welche Vorteile hat On-Premise KI gegenüber Cloud-KI?

Drei Vorteile stechen heraus. Erstens der Datenschutz: Deine Daten verlassen das eigene Netzwerk nicht, es gibt keinen Dritten, der mitliest, und keine Drittlandtransfers, die du rechtlich absichern musst. Zweitens die Kosten: Statt eines Abos pro Nutzer und Gebühren pro Token investierst du einmal in Hardware und Lizenz, danach fallen im Wesentlichen Stromkosten an. In unserer Beispielrechnung kostet Cloud-KI für ein Team mit zehn Mitarbeitern über drei Jahre 28.800 bis 54.000 Euro, die lokale Lösung inklusive Hardware rund 10.000 Euro. Drittens die Kontrolle: Du bestimmst, welche Modelle laufen, wann Updates kommen und wer Zugriff hat, ohne Vendor-Lock-in. Ehrlich bleibt: Bei den größten Cloud-Modellen gibt es einen Qualitätsabstand, für strukturierte Alltagsaufgaben fällt er in der Praxis kaum ins Gewicht.

Ist On-Premise KI DSGVO-konform?

On-Premise KI macht die DSGVO-Prüfung radikal einfacher, weil der kritischste Punkt entfällt: die Übermittlung an Dritte. Bei Cloud-KI brauchst du eine Rechtsgrundlage, einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO und je nach Fall eine Datenschutz-Folgenabschätzung, dazu kommt das Risiko von Drittlandtransfers zu US-Anbietern. Läuft die KI dagegen auf eigener Infrastruktur, gibt es keinen externen Empfänger der Daten, keinen Auftragsverarbeiter für die KI selbst und keine Abhängigkeit von Abkommen wie dem EU-US Data Privacy Framework. Die DSGVO gilt natürlich trotzdem, etwa für Zugriffsrechte und Löschfristen in deinen eigenen Systemen, aber die Fragen, an denen Cloud-Projekte regelmäßig hängen bleiben, stellen sich gar nicht erst. Für Berufsgeheimnisträger wie Kanzleien und Praxen kommt der Schutz der Schweigepflicht als weiteres Argument dazu.

Was die DSGVO beim KI-Einsatz im Detail verlangt, haben wir im Beitrag zu DSGVO-konformer KI zusammengetragen.

Welche Modelle laufen on-premise?

On-premise laufen offene Sprachmodelle, deren Gewichte frei verfügbar sind: Qwen, Mistral, gpt-oss und weitere. Diese Modelle sind kostenlos, du zahlst weder Lizenzgebühren noch Gebühren pro Token. Für strukturierte Aufgaben wie Dokumente auslesen, Texte vorformulieren, Inhalte zusammenfassen oder Wissen durchsuchbar machen liefern sie in der Praxis gute Ergebnisse. Der große Vorteil gegenüber der Cloud: Die Modelle sind jederzeit wechselbar. Erscheint ein besseres offenes Modell, tauschst du es einfach aus, ohne Migration und ohne neuen Vertrag, weil alle dasselbe Standardformat nutzen. Entscheidend ist nur, dass das Modell in den Speicher deiner Hardware passt. Ein System mit 128 GB einheitlichem Speicher wie die DGX Spark betreibt auch große offene Modelle wie gpt-oss mit 120 Milliarden Parametern flüssig.

Für wen lohnt sich On-Premise KI?

Für zwei Gruppen besonders. Erstens für Unternehmen mit sensiblen Daten: Kanzleien, Steuerberater, Arztpraxen und alle Betriebe, deren Kundendaten, Verträge oder Kalkulationen nicht an einen Cloud-Anbieter gehen sollen. Hier ist On-Premise oft nicht nur die günstigere, sondern die einzig saubere Lösung. Zweitens für Teams, die KI täglich und planbar nutzen: Wer regelmäßig Rechnungen verarbeitet, Dokumente durchsucht oder Texte erstellt, hat einen konstanten Bedarf, und genau dann kippt die Kostenrechnung. Bei zehn aktiven Nutzern liegt der Break-even in unserer Beispielrechnung bei etwa 21 Monaten, bei zwanzig Nutzern unter einem Jahr. Weniger lohnend ist On-Premise für gelegentliche Nutzung oder für Aufgaben, die das Maximum an Modellqualität erfordern, dafür bleibt die Cloud die passende Ergänzung, dann bewusst ohne sensible Daten.

Hol dir KI on-premise, die Daten bleiben bei dir.

Arasul läuft privat auf deiner eigenen Hardware. Modelle und Agenten arbeiten im eigenen Netzwerk, ohne Cloud und ohne Kosten pro Anfrage. Lass uns anschauen, wie das in deinem Betrieb aussieht.

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