Deine Apps. Auf deinem Server.
Vom Formular bis zum KI-Agenten baust du mit dem offenen Ara-Kit die Apps, die Arasul auf deinem Server betreibt.
Firmenwissen für Agenten und interne Apps
Arasul hält das Wissen des Unternehmens als einen Ordner für Coding-Agenten und hostet daneben die internen Apps auf demselben Server. Beides gehört zusammen, damit ein Agent mit dem Wissen und den Abläufen deines Betriebs arbeitet. Wie die Apps ins Internet kommen, wie gesichert wird und wie ein Update läuft, steht in denselben Karten.
Der Firmenordner
Das Wissen des Unternehmens liegt als Dateibaum auf dem Server. Rechte gibt es je Ordner und Person in vier Stufen: keine, lesen, schreiben, am Server. Mitarbeiter gleichen den Ordner über Tailscale auf ihren Arbeitsplatz ab, der Admin verwaltet Baum und Rechte im Frontend und sieht, wer was geändert hat. Wer mit Claude Code oder Codex arbeitet, liest den Ordner als Kontext.
Die Apps
Interne Apps übernehmen das Deterministische, also Abläufe, die jedes Mal gleich laufen sollen. Arasul hostet sie und meldet die Mitarbeiter an. Jede Person sieht nur die Apps, die ein Admin ihr freigegeben hat, und keine Technik: Freigaben bestätigt sie in der App, nur bei einer Störung erscheint ein Satz. Wer baut, muss kein Fachwort kennen, denn das Kit fragt in einfacher Sprache nach Rollen, Internet und Modell.
Die Brücke
Die Brücke lässt einen Agenten im Ordner mit den Apps arbeiten. Ein Ausweis gehört einer Person, gilt auch außerhalb des Browsers und lässt sich vom Admin widerrufen. Jede App beschreibt sich selbst für Agenten, und ein Kommandozeilenwerkzeug im Ordner ruft sie auf, auch unter Windows. Die Schnittstelle jeder App liegt unter /apps/<name>/api/.
Die Kontrolle
Der Admin steuert, wer sich anmeldet und welche Apps eine Person sieht. Die Rechte je Ordner und Person legen fest, was ein externer Agent aus dem Ordner zu sehen bekommt. Damit entscheidest du, was den Server verlässt.
Der Ausgang
Jede App läuft in einem eigenen Netz ohne Internet. Sie erreicht nur ihre eigene Datenbank und die Schnittstelle von Arasul. Ein Ausgangs-Proxy lässt nur die Ziele durch, die in der app.json unter verbindungen stehen, und protokolliert je App. Der Admin sieht auf der Seite Verbindungen, was eingetragen ist, was genutzt und was abgewiesen wurde.
Die Sicherung
Eine angesteckte SSD sieht nur der Admin, er bestätigt sie einmal. Danach entsteht jede Nacht ein verschlüsselter Stand, der nur Geändertes neu schreibt, aufbewahrt 7 Tage, 12 Wochen und 60 Monate. Der Firmenordner gehört zur Sicherung. Der Admin holt im Frontend den ganzen Server, eine App oder den Firmenordner zurück, mit Passwort und nach einer Sicherung des jetzigen Stands. Beim Einrichten zeigt Arasul einen Wiederherstellungscode zum Drucken, den ein Werksreset und ein neuer Server brauchen.
Das Update
Der Admin spielt eine neue Fassung mit einem Knopf ein oder schaltet das nächtliche Einspielen an, ohne Techniker und ohne SSH. Vorher legt Arasul eine Sicherung an, zeigt den Fortschritt und kennt den Weg zurück auf die vorige Fassung. Daten, Lizenz, Apps und Ordner bleiben. Neue Fassungen gehören zur freiwilligen Wartung.
Die Übergabe
Ein Kit-Repo, das dem Kunden gehört, trägt Apps, die Akte des Servers und das Profil, ohne Geheimnisse. Wer es klont, erzeugt eigene Schlüssel, und die alten werden widerrufen. Das gilt in Claude Code und in Codex gleich.
Was eine App bei Arasul ist
Eine App ist kein Baukasten und kein Plugin-Rahmen, sondern ein Paket aus vier Teilen, dessen Form der Server vorgibt.
01 Ein Manifest
Jede App hat eine app.json: Name und Fassung, was sie an Speicher und Rechenzeit bekommt und welche Modelle sie nutzen darf. Der Server liest sie beim Ausrollen.02 Eine Seite
Das Frontend liefert Arasul unter /apps/<name>/ aus. Wer angemeldet ist und die App freigegeben hat, sieht sie in der Leiste links, sonst nicht.03 Ein Container
Das Backend läuft als eigener Container auf dem Server. Es bekommt den angemeldeten Menschen von Arasul übergeben und muss sich nicht selbst um Anmeldung kümmern.04 Flows im selben Paket
Ein Flow ist eine Markdown-Datei neben der App und wird mit ihr versioniert. Er läuft nachvollziehbar und kann anhalten, bis ein Mensch freigibt.
Du beschreibst es. Die KI baut es.
01 Du beschreibst
Eine App für Urlaubsanträge mit Freigabe durch den Chef
02 Das Kit baut das Paket
- urlaubsantraege/
- app.json
- seite/
- container/
- flows/
03 Arasul zeigt die App
Urlaubsanträge
Jede App liegt in zwei Ständen auf dem Server: Test und Live, damit du eine neue Fassung ausprobierst, bevor sie für alle gilt.
Was du bauen kannst
Ein paar Beispiele, die in fast jedem Betrieb funktionieren. Klapp sie auf. Was möglich ist, entscheidet der Bedarf.
Urlaubsanträge, die nicht mehr im Postfach hängen
Ausgangslage
Urlaub wird per Mail beantragt und jemand führt eine Liste. Wer gerade frei hat, weiß niemand zuverlässig.
So läuft es
- 01Der Mitarbeiter stellt den Antrag in der App, die auf dem Server liegt.
- 02Ein Flow prüft Resturlaub und Überschneidungen im Team.
- 03Die Führungskraft bekommt die Freigabe in ihre Übersicht und entscheidet dort.
- 04Der Antrag steht danach auf genehmigt oder abgelehnt, mit Datum und Namen.
Was es bringt
Ein Ablauf statt einer Mailkette. Diese App liegt als vollständiges Beispiel im Ara-Kit und lässt sich als Vorlage nehmen.
Angebote und Rechnungen, ohne Abtippen
Ausgangslage
Eine Anfrage kommt rein und jemand baut das Angebot von Hand. Positionen suchen, Preise nachschlagen, formatieren. Wer schneller antwortet, macht das Geschäft. Später dasselbe für die Rechnung.
So läuft es
- 01Die Anfrage landet im Postfach oder im Formular, das du ohnehin nutzt.
- 02Ein Flow liest raus, was gebraucht wird. Gerechnet wird mit der Preisliste des Betriebs.
- 03Das Angebot kommt als PDF zurück und wartet auf die Freigabe.
- 04Ist der Auftrag durch, wird daraus die Rechnung. Direkt als ZUGFeRD.
Was es bringt
Angebot und Rechnung dauern Minuten statt einen Abend. Kalkulation und Kundendaten bleiben auf dem Server.
Antworten aus deinen Unterlagen
Ausgangslage
Die gleichen Fragen kommen jeden Tag. Lieferzeit, Rechnung, wie geht Funktion X. Die Antworten stehen längst in euren Unterlagen. Nur verteilt über Handbücher, Mails und Köpfe.
So läuft es
- 01Ihr baut eine App, die eure Handbücher und alten Mailverläufe einliest und durchsuchbar hält.
- 02Ein Flow zieht die Antwort aus genau diesen Quellen, nicht aus dem offenen Netz.
- 03Für Standardfragen entsteht ein Antwortentwurf, mit Fundstelle.
- 04Freigeben, anpassen, raus. Nichts geht ungeprüft an den Kunden.
Was es bringt
Antworten in Minuten statt am nächsten Tag. Wichtig: Diese App baut ihr selbst, Arasul bringt sie nicht mit. Der Suchindex gehört zur App und liegt auf eurem Server.
Zwei Programme, die endlich miteinander reden
Ausgangslage
Die Buchhaltung läuft im einen Programm, der Steuerberater arbeitet im anderen. Dazwischen liegen Exporte, Mails und Rückfragen. Und den Überblick über die Zahlen hat niemand in Echtzeit.
So läuft es
- 01Die App liest die Daten aus dem Programm, in dem sie ohnehin schon liegen, etwa Lexware.
- 02Ein Flow bereitet sie so auf, wie das andere System sie braucht, und übergibt sie zum Beispiel an DATEV.
- 03Wiederkehrende Meldungen und die Steuervorbereitung laufen weitgehend automatisch. Du gibst nur noch frei.
- 04Die wichtigen Kennzahlen zeigt ein Dashboard, das als eigene App auf dem Server läuft.
Was es bringt
Was heute jedes Quartal von Hand zusammengesucht wird, entsteht nebenbei. Die Kennzahlen stehen an einer Stelle, und keine Zahl verlässt den Server.
Bau dir, was fehlt.
Das Ara-Kit ist offen und kostenlos und braucht kein Konto. Arasul auf dem Server bringt Anmeldung, Freigaben und Betrieb dazu.