Ratgeber Kosten
Was kostet lokale KI?
Hardware einmalig, Lizenz einmalig, keine Kosten pro Anfrage. Wie sich die Kosten lokaler KI zusammensetzen und ab wann sie günstiger ist als ein Cloud-Abo.
Läuft lokal · Daten bleiben im Haus · Made in Germany
Woraus setzen sich die Kosten lokaler KI zusammen?
Die Kosten lokaler KI bestehen aus der Hardware, die du einmal kaufst, und der Ara-OS-Lizenz, die du ebenfalls einmal zahlst. Optional kommt ein jährliches Wartungspaket dazu. Kosten pro Anfrage oder pro Token gibt es nicht, weil die Modelle direkt auf deinem eigenen Gerät rechnen.
Darunter findest du die Fragen, die Unternehmen vor dem Umstieg am häufigsten stellen, jeweils kurz beantwortet. Die Software, die deine Hardware zu einem privaten KI-System macht, ist Ara OS, ein lokales KI-Betriebssystem auf eigener NVIDIA- und ARM-Hardware.
Auf einen Blick
Lokale KI gegen Cloud-KI nach Kostenpunkten
Dieselbe Aufgabe, zwei sehr verschiedene Kostenstrukturen.
Den vollständigen Preisvergleich mit konkreten Zahlen und Break-even-Rechnung findest du im Beitrag zu KI-Kosten für den Mittelstand. Warum lokale KI mehr ist als nur eine Kostenfrage, liest du im Vergleich lokale KI gegen Cloud-KI.
Was kostet lokale KI für ein Unternehmen?
Die Kosten teilen sich in zwei einmalige Posten und einen optionalen laufenden Posten. Erstens die Hardware: Ein NVIDIA DGX Spark für den Schreibtisch kostet rund 5.200 Euro netto, wenn du ihn über uns bestellst, Versand inklusive. Im Handel bekommst du ihn je nach Anbieter auch etwas günstiger, dann kümmerst du dich aber selbst um Beschaffung und Einrichtung. Zweitens die Ara-OS-Lizenz, die du einmal zahlst und danach behältst. Drittens, optional, ein jährliches Wartungspaket für Updates und Sicherheit. Konkrete Lizenzpreise nennen wir im angemeldeten Bereich oder über deinen Partner, der dir ein Angebot passend zu deiner Teamgröße macht. Was komplett wegfällt: Kosten pro Anfrage oder pro Token, weil die Modelle auf deinem eigenen Gerät rechnen.
Lohnt sich lokale KI im Vergleich zur Cloud?
Das hängt davon ab, wie viel du KI nutzt und wie sensibel deine Daten sind. Cloud-Dienste starten günstig, kosten aber dauerhaft pro Nutzer und Monat plus Gebühren pro Token für jede Automatisierung. Für ein Team mit zehn Leuten summiert sich das schnell auf mehrere hundert Euro im Monat, jeden Monat, und das steigt mit jeder Preiserhöhung des Anbieters. Lokale KI ist eine Einmalinvestition, danach fallen im Wesentlichen nur Stromkosten an. Bei zehn Nutzern kippt die Rechnung erfahrungsgemäß nach etwa 21 Monaten zugunsten der lokalen Lösung. Dazu kommt, dass deine Daten das Haus nicht verlassen, während sie bei der Cloud an einen Dritten gehen. Bei den größten, leistungsstärksten Modellen bleibt die Cloud überlegen, für strukturierte Aufgaben wie Dokumente auslesen oder Texte vorformulieren reicht lokale Rechenleistung in der Praxis gut aus.
KI-Server kaufen oder mieten, was ist besser?
Mieten heißt in der Praxis fast immer Cloud, also ein laufendes Abo, bei dem du pro Nutzer und pro Token zahlst und deine Daten an den Anbieter gehen. Das ist bequem und flexibel, du kannst sofort skalieren und musst nichts anschaffen. Der Nachteil: Die Kosten hören nie auf, und du hast keinen Einfluss auf Preiserhöhungen. Kaufen heißt, die Hardware und die Lizenz gehören dir, die Daten bleiben im eigenen Netzwerk, und nach dem Break-even sparst du jeden weiteren Monat. Der Nachteil: höhere Anfangskosten und du bist an die Leistung der gekauften Hardware gebunden. Als Faustregel: Wer KI dauerhaft und mit sensiblen Daten einsetzt, fährt mit Kaufen auf Dauer günstiger und sicherer. Wer nur gelegentlich testet oder maximale Modellleistung braucht, ist mit Mieten flexibler bedient.
Ab wann rechnet sich lokale KI (Break-even)?
Der Break-even ist der Punkt, an dem deine einmalige Investition günstiger geworden ist als die aufsummierten Cloud-Kosten bis dahin. Die Rechenlogik ist einfach: Du teilst die einmaligen Kosten aus Hardware und Lizenz durch die monatlichen Cloud-Kosten, die du dir sparst. Je mehr Leute KI nutzen, desto schneller ist der Punkt erreicht, weil die Cloud pro Nutzer teurer wird, die lokale Hardware aber gleich bleibt. Bei fünf Nutzern liegt der Break-even grob bei rund 40 Monaten, bei zehn Nutzern bei etwa 21 Monaten, bei zwanzig Nutzern unter einem Jahr. Das sind Richtwerte, keine Garantie, dein tatsächlicher Wert hängt von Nutzung, Strompreis und Fördermitteln ab. Länderförderungen wie der Digitalbonus können die Anschaffung senken und den Break-even weiter nach vorne holen.
Welche laufenden Kosten fallen bei lokaler KI an?
Deutlich weniger als bei der Cloud, und vor allem planbar. Der Hauptposten ist Strom: Ein kompaktes System kostet je nach Auslastung rund 40 bis 115 Euro im Jahr. Dazu kommt, falls du es buchst, das optionale jährliche Wartungspaket für Updates und Sicherheit, das freiwillig ist. Was komplett entfällt: Lizenzgebühren pro Monat, Token-Abrechnungen und jährliche Preisanpassungen des Anbieters. Es gibt keine Kosten pro Anfrage, weil die Modelle lokal auf deinem Gerät rechnen und nichts nach außen geht. Bei der Cloud ist genau das umgekehrt: Dort läuft für jeden Nutzer ein Abo, jede Automatisierung kostet Gebühren pro Token, und die Daten wandern zum Anbieter. Die lokale Rechnung bleibt dagegen über die Jahre stabil und überschaubar.
Was du beim Preis wissen solltest
Der Hardwarepreis von rund 5.200 Euro netto für einen NVIDIA DGX Spark gilt für die Bestellung über uns inklusive Versand. Konkrete Lizenzpreise für Ara OS nennen wir im angemeldeten Bereich oder über deinen Partner, weil sie von deiner Teamgröße abhängen. Die Break-even-Werte auf dieser Seite sind Richtwerte, keine Garantie, sie hängen von Nutzung, Strompreis und möglichen Fördermitteln ab.
Rechne durch, was lokale KI in deinem Unternehmen kostet.
Ara OS läuft privat auf deiner eigenen Hardware. Einmal investiert, keine Kosten pro Anfrage, Daten bleiben im Haus. Lass uns anschauen, wie sich das bei dir rechnet.
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